Heute ging es für unsere Männer nach Merseburg zum 1. Kampftag des LMC. Insgesamt fünf Mannschaften waren am Start. Die Domfalken haben sich dieses Jahr mit den Kämpfern aus Tangermünde zusammengetan und die "KG Domfalken Burgadler" gebildet.

Als erstes ging es gegen den FSV Magdeburg. Marc ging für die Greifvögel -81 kg auf die Matte, unterlag aber. -90 kg konnte Manuel auf 1:1 ausgleichen, bevor der Magdeburger 66er unseren Tom Luca bezwang. Im Schwergewicht machten die Magdeburger gegen Norman den Sack zu, Dennis verkürzte -73 kg aber noch auf 2:3.

Gegen den "HaldensleberJCHalle" (die Kampfgemeinschaft aus dem Haldensleber JC und dem JC Halle), stellte sich Paul B. in der -81 kg-Klasse auf die Matte. Paul traute sich die trainierten Angriffe, hatte dem erfahrenen Hallenser aber (noch) nicht viel entgegenzusetzen - 0:1 für den HaldensleberJCHalle. Kapitän Jakob stellte sich selbst ins Schwergewicht +90 kg und konnte dort schnell auf 1:1 ausgleichen. Leider unterlag Tom Luca dem Haldensleber Starter -66 kg im Boden, sodass die Greifvögel wieder in Rückstand gerieten. Manuel konnte aber den Ausgleichpunkt mit einem tollen Uchi-mata sichern und hielt alles offen - mit 2:2 ging es in die letzte Begegnung. Sein Mannschaftsdebut gab im letzten Kampf Sharrukh (-73) dem abgebrühten Routinier aus Halle machte er zwar zunächst ganz schöne Probleme, konnte aber nicht für das kleine Wunder sorgen. Somit ging auch die zweite Begegnung 2:3 verloren.

Nun kam der Gegner, auf den die Falken den ganzen Tag gewartet hatten: SV Blau-Rot Pratau. Die angesagte Aufgabe war nun ein Sieg gegen den Vizemeister von 2020. Der Auftakt -81 kg gelang Marc jedoch nicht wie erhofft. Gegen den Pratauer Kapitän (und Jakobs Trainingspartner) war das aber auch wenig überraschend. Im Schwergewicht stellte sich diesmal Norman hoch. Er kämpfte sehr intensiv und setzte viele Hinweise von Außen um und das eine oder andere Mal brachte er seinen Gegner aus Gräfenhainichen gehörig ins Wanken. Letztlich wurde er aber mit einer sehr starken Vor-Rück-Kombination in der sprichwörtlich letzten Minute überrascht - 0:2. Den Anschlusspunkt gab es allerdings sofort: Tom Luca holte kampflos diesen in der -66 kg. Dann kamen die beiden fulminantesten Kämpfe des Tages: Manuel musste ein weiteres Mal -90 kg mit dem Druck zurechtkommen, das 2:2 zu sichern und so den Kampf offen zu halten. Seine große innere Ruhe und sein Kampfgeist zahlten sich aus: In einer spannenden und hart umkämpften Begegnung, die fast über die volle Zeit ging (aber nur fast 💪🏼😁) holte er nach Rückstand mit zwei starken Eindrehtechniken das 2:2. Dennis befolgte eiskalt die Vorgabe und warf den Pratauer Gegner im ersten Angriff mit tiefem Seoi-nage. Zwar gab es nicht den Ippon, aber Dennis nutzte souverän und geradezu abgebrüht den Übergang und holte den Siegpunkt. Der erste Sieg der Falken seit 2019 - und das in einem spannenden Krimi nach 0:2 Rückstand.

Da war das 0:5 gegen den SV Halle auch kein Wermutstropfen mehr. Es durfte einfach nochmal jeder auf die Matte, der noch Puste hatte (-81 Dennis, +90 Norman, -66 Tom Luca, -90 Marc, -73 Sharrukh). Trainer Jakob zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Kämpfer und hofft, dass der eine oder andere beim nächsten Mal noch besser seine Leistungen abrufen kann. Gewaltigen Teamgeist bewiesen alle Angereisten, zu denen auch Gaststarter Vasile gehörte, der leider verletzungsbedingt nicht starten konnte. Danke, dass du uns trotzdem unterstützt hast!
Am 11.06. ist der zweite Kampftag, an dem die Burgadler die Domfalken unterstützen werden und gemeinsam fliegen sie dann zum Sieg!

Alle Kämpfe des Wochenendes können weiterhin bei Youtube abgerufen werden: LMC Männer KT 1

Vielen Dank an die Ausrichter vom PSV Merseburg, die in den letzten zwei Wochen gleich vier Judoveranstaltungen ausgerichtet haben. Hut ab vor diesem Team. Da war es für die Kämpfer aller Mannschaften am Sonntagnachmittag auch selbstverständlich, wenigstens ein bisschen beim Mattenabbau zu unterstützen.

Jakob


 

Am Samstag ging es insgesamt für acht unserer Kinder zum 9. Frühlingsturnier nach Merseburg. Für alle war es entweder wieder der erste Wettkampf nach einer langen Pause oder ganz und gar der erste Wettkampf überhaupt. Nach einer intensiven Erwärmung startete die Eröffnung mit dem für das Turnier traditionelle Einlaufen der Vereine, welches vom DJB-Maskottchen Yoko geleitet wurde. Insgesamt waren 303 Sportler*innen aus 33 Vereinen und 5 verschiedenen Bundesländern am Start. Die Fahne der SG Friesen Naumburg wurde stellvertretend von Arthur Grosse getragen.

Nach einiger Wartezeit durften Tom Weiße und Josef Priedigkeit als erstes auf die Matte. Dabei hat beide das gleiche Los ereilt - nach einer leider sehr schnellen Auftaktniederlage gab es jeweils einen sehr starken zweiten Kampf über die volle Zeit, der dann im Hantei (Kampfrichterentscheid) zugunsten des leicht aktiveren Gegners entschieden wurde. Damit sind beide in ihren stark besetzten Listen ausgeschieden. Eine weitere sich scheinbar unendlich ausdehnende Wartezeit folgte, bevor es dann Schlag auf Schlag weiter ging und zwischendurch drei Naumburger Kämpfer gleichzeitig auf drei Matten antreten mussten.

Lucy Stahl musste ebenfalls eine Auftaktniederlage hinnehmen, konnte ihren zweiten Kampf aber im Hantei auf Grund ihrer zahlreichen Angriffe gewinnen. Leider folgte darauf eine weitere Niederlage, sodass auch Lucy ohne Platzierung ausgeschieden ist.

Arthur Grosse konnte in seinem ersten Kampf überhaupt direkt einen Sieg verbuchen, wollte dann aber mit dem Kopf durch die Wand und musste nachfolgend zwei Niederlagen gegen seine erfahreneren Gegner einstecken.  Ein bisschen widerwillig musste er sich mit der Holzmedaille auf dem undankbaren Platz 5 zufrieden geben.

Samuel Priedigkeit und Pia Schneider kämpften im System Jeder-gegen-Jeden, wobei Samuel leider noch keinen Sieg holen konnte, sich aber in seinen Kämpfen steigerte. Ebenso konnte Pia von Kampf zu Kampf mehr aufdrehen, und traute sich viel anzugreifen, was dann am Ende zu einem Sieg führte. Der Kampfeifer beider Kämpfer wurde abschließend mit der Bronze-Medaille belohnt. 🥉

Amelie Bier und Jocelyn Grosse standen in der gleichen Gewichtsklasse auf der Matte und konnten sich gegen das starke Starterfeld noch nicht durchsetzen. Beide schieden nach zwei Niederlagen aus, wobei Jocelyn vor allem in ihrem ersten Kampf großen Kampfgeist zeigte, bevor dann die lange Wartezeit in der Turnhalle ihren Tribut forderte und ihnen die nötige Konzentration raubte.

Nachdem die regulären Kämpfe beendet waren, wurde Jocelyn nochmal überraschend zu zwei Freundschaftskämpfen aufgerufen und durfte erneut auf die Matte. Hier ließ sie in zwei guten Kämpfen ihren Frust darüber aus, beim Essen unterbrochen worden zu sein und konnte zum Abschluss doch noch einen schnellen Sieg holen, um sich anschließend wieder voll und ganz ihrem Möhrensalat widmen zu können. 🥕

Guten Appetit und viel Erfolg den Domfalken, für welche es morgen ebenfalls nach Merseburg zum ersten Kampftag des Landes-Mannschafts-Cup geht. Vielen Dank auch unseren zwei Helfern Tom Luca Stahl und Paul Bielig sowie allen Eltern, die ihren Tag mit uns in der Halle verbracht haben.

Jenny

Am vergangenen Wochenende war deutlich zu spüren, dass nach zwei Jahren Corona-Pause Judo-Deutschland wieder heiß auf volle Wochenenden war:

Am Freitag besuchte der JC-Leipzig-Erstbundesliga-Kämpfer Richard "Richi" Fiedler die 2. Trainingsgruppe und zeigte seine Spezialtechniken im Stand und Boden. Besonders überzeugte ihn dabei der frisch in diese Trainingsgruppe hochgerutschte Arthur, der vom sanften Riesen aus Leipzig als Belohnung für seinen Trainingseifer den gelben Gürtel überreicht bekam.

   

Am Samstag fuhr Jenny zur Verbandsliga der Frauen in Sachsen, um für den Chemnitzer PSV zu kämpfen und erhielt zwei Einsätze -57 kg. Zeitgleich waren Jakob, Norman und Sharruk in Saalfeld zum Einzelturnier. Jakob konnte in der Ü30 -81kg Gold erkämpfen, Norman und Sharruk holten gute 5. Plätze.

 

Am Sonntag nutzten auch viele weitere Mannschaftsmitglieder der Domfalken und das gesamte Frauenpower-Team, sowie einige Kinder das 32. Sachsen-Anhalt-Randori in Merseburg für die anstehenden Turniere am kommenden Wochenende. Außerdem konnten sich in Merseburg alle über die Anwesenheit des DJB-Maskottchens Yoko freuen.

 

Nächste Woche geht es zum Frühlingsturnier und zum Landesmannschaftscup. Hajime!

Jakob


 

Zum ersten Mal richteten die Friesen aus Naumburg an diesem Oster-Wochenende das „Offene Naumburger Mannschaftsturnier“ aus. In Tradition und als Erweiterung des „Landesmannschaftscups“ standen sich hier nicht nur Mannschaften aus Sachsen-Anhalt gegenüber, sondern es kamen auch Mannschaften aus Brandenburg, Berlin und Sachsen. Nachdem alle sportbezogenen Corona-Einschränkungen erst kurz vorher gefallen waren, kam wieder uneingeschränktes Judo-Wettkampffeeling auf.

 

Der Tag begann für die Helfer um 6 Uhr morgens mit dem Matten- und Technikaufbau. Vielen Dank an alle, die sich so früh schon Jakobs „Lehrermodus“ antaten. Zum Teil reisten Vereinsfreunde zwei Stunden aus Quedlinburg an, um beim Mattenaufbau zu unterstützen – viele Dank für dieses Niveau an Judo-Enthusiasmus. Nachdem die Matte lag, die Technik aufgebaut war, die Waage stand und der Imbissstand bestückt war, trafen die Mannschaften aus ganz Ostdeutschland ein. Bei der Eröffnung loste unsere Vereinsmama, die immer zum Helfen da ist, auch diesmal extra wieder ihren Dienst tauschte und auch wieder für zwei half, Bianka die Gewichtsklassenreihenfolge aus und die Kämpfe konnten starten. Aus Naumburg wurde kein Team gestellt, allerdings waren trotzdem vier unserer Domfalken als Gaststarter bei anderen Teams unterwegs: Manuel Weinelt kämpfte für den JC Halle; Jakob Schiek, Tom Luca Stahl und Vasile Turuta für den JC Leipzig.